AS I AM - I'll Never Die

as-i-amGenre: Heavy Metal
Veröffentlichung: 00.00.2014
Label: Eigenproduktion
Bewertung: Gut (6/10)

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As I Am – nicht Asiam, wie es der mäßig intelligente Verfasser dieses Berichtes im ersten Moment auf dem Albumcover gelesen hat, kommen aus Bremen und stehen irgendwo zwischen Heavy und Power Metal.
Mit düsteren Klängen gehet es in „…and the Hero Comes Again“ los. Im ersten Moment kommt einem der Klang ein wenig komisch vor. Ob es den Stil herausstellen soll, oder ein wenig schlecht abgemischt ist, kann mein ungeschultes Bauernohr leider nicht feststellen. Die Strophen sind etwas schleppend, aber der sehr Power Metal typische Refrain kann das rausreißen.
„I’ll Never Die“ fängt mit einem wunderschönen Heavy Metal „AAAAAAAHHHHHH!!!“ an, hat aber als Albumtitel gebender Track leider kein großes Herausstellungsmerkmal. Dafür gibt es mitsing- bzw. mitgröhl Passagen, die live sicherlich um einiges besser rüberkommen.
„Never Surrender“ bringt endlich mal ein wenig Schwung in die Bude – also ein wenig. Bridge und Solo überzeugen.
Vom Gefühl her hat „The Djinn“ hat einen härteren und betonteren Rythmus als seine Vorgänger.
Danach wird es mit „Far Away“ ruhiger und emotionaler. Es gesellen sich ein Pianist und ein Trompeter zu der Runde und setzen ihre Akzente.
Now to something completely different: Kennt ihr dieses typische Geräusch, wenn in einem Disneyfilm eine Fee ihren Staub verteilt? Bei „In my Dream“ wird viiiel Staub verteilt. Dazu ein beruhigender Chor im Hintergrund des Intro, bevor sich auch die anderen Instrumente eine Prise Fehenstaub abholen können. Der Song braucht ein wenig, nimmt aber dann doch noch fahrt auf.
„Angels in Uniform“ startet schnell und ohne Schnörkel, was an dieser Stelle sehr willkommen ist. Dann regnet es bei „On the Skyline“ wieder Feenstaub zu theatralischen klängen.
„Fly Away“. Hatten wir den nicht schon eben? Ach ne, das war „Far Away“. Langsame, lange Gitarrentöne nehmen hier von Anfang an Tempo raus, damit im Refrain auch jeder schön mit dem Feuerzeug im Takt mitwippen kann.
Der ansonsten seltene Synthesizer bekommt bei „Cry Out“ zum Einsatz. Dazu gibt es die typischen mitklatsch Teile.
Die Ballade „The Storm“ fängt mit Akustik und Gesang an, die sich auch lange halten. Zum Schluss gibt es mit „Higher (Mr.Perfect)“ im Prinzip nochmal eine Zusammenfassung, von dem, was wir bisher gehört haben.

Fazit: Man hört der Musik an, dass sie für die Bühne gemacht ist. Als Mitbringsel vom Konzert eine schöne Erinnerung, als eingenständiges Album für meinen Geschmack allerdings nichts besonderes.

https://www.youtube.com/watch?v=Ku9qUYClB8w