ROXIN PALACE – Freaks Of Society
4260072379947Genre: Sleaze / Hard Rock
Label: Sleaszy Rider Records
Veröffentlichung: 31.10.2016
Bewertung: Sehr Gut (7/10)

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Ich muss zu meiner Schande gestehen: Ich liebe Sleaze! Bands wie Hardcore Superstar oder Crazy Lixx laufe bei mir rauf und runter, außer es läuft gerade was Besseres wie guter alter Melodic Death.

Wie dem auch sei. Als bekennender Sleaze-Fan wollte ich mich natürlich sofort auf ROXIN PALACE aus Italien stürzen und wurde zum Glück nicht enttäuscht, denn sonst hätte ich wieder die Pöbel-Keule rausholen müssen. Wäre jedoch lustiger, da sind wir uns wohl einig.
Aber zurück der Band in der Midlife-Crisis.
Die Scheibe beginnt mit „Monsters Love“, das schon zu Beginn richtig reinhaut, auch wenn es ein wenig trocken und kraftlos klingt, aber die Gitarrenarbeit ist wirklich grandios und auch die Crowd-Shouts bringen richtig Spaß.
Riffig wird es bei „Gangs Of Mine“, der ein wenig an Gus G. erinnert, wieso genau weiß ich auch nicht. Der Songs zeigt die komplette Bandbreite der Band, schöner Sleaze mir riffigen Gitarren und einem sehr tightem Schlagzeug. Leider fällt auch hier jedoch auf, dass alles echt schlapp klingt. Die Power fehlt einfach und wie sich im Laufe der Platte rausstellen wird, fehlt diese Power einfach überall. Ich weiß nicht was die Spaghettis sich dabei gedacht haben, aber hier fehlt das geile Pesto dazu. Aber keine Sorge, es gibt dennoch Hoffnung. Hoffnung heißt jetzt nicht alles mit Käse zu überbacken (der geneigte Hobby-Koch wird bestätigen das Käse sowas wie das Panzertape der Küche ist), sondern Hoffnung heißt hier „Postatomic Hotel“. Der Song fängt mit einem Gitarrensolo an und steigert sich dann in ein richtig gutes Gitarrenriff, das Gefühle an L.A., Strand, Koks, Getränke, etc. hervorruft. Hier hat die Band wirklich ein richtig geiles Teil abgeliefert, das einfach nur gute Laune macht. Gefühlsmäßig wird die Band in der Mitte das Albums richtig geil, wenn auch immer noch schlapp und kraftlos wie und ganz und gar nicht im Sinne ihres Landsmannes Bud Spencer. Die Songs sind dennoch recht geil und machen Bock auf mehr.

So mies auch einige Stellen sein mögen, so gut sind auch viele andere. Die Songs sind alle wirklich tight, aber keiner ragt richtig raus. Die Riffs sind alle wirklich gut und der Gesang ist sehr stimmig, aber es wirkt einfach unfassbar kraftlos und gelangweilt, darüber lässt sich nur sehr schwer hinwegsehen. Aber die Band hat ein unheimliches Potential und kann definitiv bald eine der ganz großen ihres Genres werden.