DECAPITATED: Vorwürfe lauten nun auf gemeinschaftliche Vergewaltigung

Die Vorwürfe gegen die polnischen Deather werden nun immer konkreter – trotzdem wird ihr Anwalt alle Vorwürfe zurückweisen. Unterdessen sitzen sie nach den ersten Vernehmungen immer noch in Los Angeles im Gefängnis. Bisher war ihnen nach ihrer Verhaftung am 8.9.2017 nur vorgeworfen worfen, eine Frau am 31.8.2017 entführt zu haben.

Nun geht es um zwei Frauen, die nach einem Konzert in den Tourbus gestiegen seien, wonach sie dann von allen vier Bandmitgliedern sexuell genötigt worden seien. Zunächst habe der Drummer, Michal Lysejko, eine von ihnen an den Brüsten berührt, woraufhin die Stimmung gekippt sei – die Band hätte sich auf Polnisch unterhalten und sie wie Beute angesehen. Die Frauen signalisierten sich, dass sie den Bus verlassen müssten. Eine von ihnen ging auf die Toilette und wurde vom Sänger Piotrowski verfolgt, der dann anfing, sie zu küssen und ihren Gürtel zu öffnen. Sie wehrte sich, aber er drehte ihr den Arm auf den Rücken und drehte ihr Gesicht zum Spiegel, so dass sie sehen konnte, wie aller vier Bandmitglieder sich nacheinander an ihr vergangen. Die andere Frau beobachtete das, verweigerte daraufhin die orale Befriedigung am Sänger, der sie zu Boden stieß. Sie verließ den Bus und konnte bei einer zufälligen Polizeikontrolle ihre Freundin anrufen. Diese sei von Waclaw (Kieltyka) und einem anderen Mann aus dem Bus getragen worden. Die Polizei fand sie etwas zwei Meilen vom Konzertort entfernt, die Band hatte diesen schon verlassen. Die Frau wurde in ein Krankenhaus zur Untersuchung gefahren, wo Blutergüssen an Armen und Aufschürfungen an den Handknöcheln festgestellt wurden. Diese habe sie in die Wand geschlagen, um sich von den Geschehnissen abzulenken.

Die Band wurde heute zu den Vorwürfen vernommen. Lysejko gab an, die Frauen nicht zu kennen und verlangte einen Übersetzer. Kieltyka sagte, er habe den Sänger und Drummer beim Sex in der Toilette gesehen. Piotrowski gab zu, dass eine Party stattgefunden habe und verlangte einen Anwalt und Übersetzer. Wiecek habe die zwei im Bus gesehen, habe aber nicht sehen können, was sich zugetragen habe. Er sagte, niemand sei gezwungen worden, einzusteigen, außerdem habe er Erinnerungslücken. Ein fünfter Mann Cichocki schlief im Führerhaus des Buses und habe die eine Frau nur kurz gesehen. Bis auf einen verweigerten alle einen DNA-Abgleich.

Die Polizei schließe außerdem weitere Vorwürfe gegen die Band nicht aus, die im Moment auf eine Auslieferung zurück nach Spokane wartet. Der Anwalt der Band sagte, dass es Zeugen gebe, dass die Frauen freiwillig gekommen waren und den Bus ohne Uneinigkeiten verlassen hatten.

Hier könnt ihr die Originalaussagen der Band lesen: Spokesman

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