END OF GREEN – Hamburg, Knust – 11.11.2017

Bildergebnis für end of green tour 2017

Die Band aus Stuttgart gründete sich 1992 und brachte dieses Jahr ihr bereits neuntes Album namens „Void Estate“ raus. Auf ihrer kurzen Herbsttour kehrten die Jungs auch in Hamburg ein und beglückten mit einer gut durchmischten Setlist, die auch noch ganze 21 Songs beinhaltete. Da keine Vorband vorhanden war, hatte die Band ausreichend Zeit, das Publikum zu unterhalten. Pünktlich nach Ablauf des akademischen Viertels kamen die Jungs von END OF GREEN auf die Bühne und legten sogleich mit „Melanchoholic“ los. Der Schlagzeuger von Anfang an oberkörperfrei, obwohl das Knust noch nicht aufgeheizt war. Ohne Überleitung ging es weiter mit „Dead City Lights“, welches das Publikum deutlich in Bewegung versetzte und zum Feiern brachte.  Erst nach dem dritten Lied begrüßte Sänger Michelle Darkness die Zuschauer und zündete sich die erste Zigarette an (fünf sollten es im Laufe des Abends werden).

Wer END OF GREEN schon etwas näher kennt, dass sie zwar oft über schwermütige Themen schreiben, aber einige Songs trotzdem flott sind und zum Feiern einladen, wie etwa „Under the Sway“. Bei „Hurter“ wurde dann lauthals mitgesungen, was die Band sichtlich gut fand. Auch „Killhoney“ brachte die Meute zum Mitsingen und Pogen. Hier haben die vorderen wie auch die hinteren Reihen gleichermaßen Stimmung gemacht. Da wurde spontan geschunkelt oder eine Polonese mit drei Personen veranstaltet. Aber nicht nur die fetzigeren Songs wurden vom Publikum gewürdigt, auch düsteren und langsameren Lieder entlockten den Konzertbesuchern geschlossene Augen, Kopfwippen oder leises Mitsingen.  Zwischendurch kamen kurze, teils leicht genuschelte Ansagen vom Sänger, oftmals mit scherzhaftem Inhalt, welcher die Zuschauer immer wieder zum Lachen brachte. Der Souns war durchgängig gut, da gab es nichts auszusetzen, und auch wenn die Musik nicht immer fröhlich stimmend klang, so war die Band gut motiviert und freute sich über das rege Mitmachen der Leute.

Nach „Death in Veins“, dem 15. Lied, ging dann die Band von der Bühne, um nach lauten Zugaberufen für ganze sechs Songs wieder zurückzukommen. Es wurde ebenso erwähnt, dass die Band dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiere, was das Publikum mit laustarkem Jubel beglückwünschte. Die Party wurde daraufhin mit „Dead End Hero“ fortgsetzt. Zum Schluss gab es noch zwei Songs vom neuen Album, welche genauso gut durch das Publikum angenommen worden sind wie die älteren Sachen und Klassiker. END OF GREEN luden noch zur Aftershow-Party ein und verließen sichtlich zufrieden die Bühne.

Setlist:

  • Melanchoholic
  • Dead City Lights
  • Evergreen
  • Demons
  • Under the Sway
  • Hurter
  • Tormented Sundown
  • Goodnight Insomnia
  • Killhoney
  • Sick One
  • Cure My Pain
  • Crossroads
  • Head down
  • Tie Me a Rope… While You’re Calling My Name
  • Death in Veins

    Zugabe:

  • My Crying Veins
  • Drink Myself To Sleep
  • Dead End Hero
  • The Unseen
  • Dark Side of the Sun
  • Like a Stranger