STAHL - Deathmaker
Stahl-DeathmakerGenre: Death Metal / Metal
Label: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 04.11.2017
Bewertung: Sehr gut (7/10)

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STAHL – Metal since 2012

„Stahl [ʃtaːl] – Eisen in einer Legierung, die aufgrund ihrer Festigkeit, Elastizität, chemischen Beständigkeit gut verarbeitet, geformt, gehärtet werden kann.“

So beschreiben sich STAHL selber. Das Quintett aus Ahrensburg bietet Metal, wie er sich gehört. Ein Fundament aus Death-Metal veredelt mit allem was dazugehört, eine Prise Thrash, erdige Rock-Riffs und eine ordentliche Portion Groove. Frei nach der Devise: Das muss drücken im Gesicht!

Los geht es mit dem Titeltrack der Demo-CD „Deathmaker“. Rhythmische Drums und Gitarren eröffnen den Song, bevor Sänger Basti erst in Six Feet Under Manier growlt und später als Mille von Kreator weitersingt. So könnte man den Track „Deathmaker“ am einfachsten beschreiben. Als eine Mischung von Musik der beiden Bands, was absolut seinen Reiz hat.

„Infected“ fängt schon düster dramatisch an. Die Growls klingen voller Hass und Wut. Zwischendurch wird immer mal wieder das Tempo verschleppt, Hilfeschreie mischen sich unter die Growls.

Mit „Rape your Body“ wird erst einmal auf das Tempo gedrückt. Der Song hebt sich doch merklich von seinen beiden Vorgängern ab. Eingängige Riffs im Mittelteil leiten das schnelle Finale ein.

Schon sind wir beim letzten Stück „Counted Out“ angekommen. Man lässt die CD langsam ausklingen und kommt sich auch dabei vor wie ein angezählter Boxer. Gute Ansätze und Ideen sind sicherlich auf dieser Scheibe vorhanden, jedoch komplett vom Hocker gehauen hat sie mich letztendlich nicht.

Das muss sie aber auch nicht, denn auch in dieser Musikrichtung gibt es so unterschiedliche Stile, da sagt einem der eine mehr, der andere etwas weniger zu. STAHL mit „Deathmaker“ wissen mit ihrer Vielfalt zu gefallen und werden mit Sicherheit ihr Publikum finden.