IVAN MILADINOV - Soul Finder
Ivan Miladinov - coverGenre: Melodic Death/Power Metal
Label: Club Inferno Entertainment
Veröffentlichung: 17.10.2017
Bewertung: Gut (6/10)

Bandcamp

IVAN MILADINOV ist ein Musiker aus Bulgarien, der seit 2012 aktiv ist. Nach einer Demo im Jahr 2015, erschien dieses Jahr seine erste EP.
Aber selbst für eine EP ist IVAN MILADINOVs „Soul Finder“ sehr kurz: Gerade mal zwei Songs à vier Minuten enthält die Scheibe, also nicht so lang wie bei Moonsorrow.

In der Beschreibung steht, dass seine Musik eine Mischung aus Melo-Death und Power Metal ist. Die Keyboards sind in beiden Songs zwar ziemlich dominant und erinnern am ehesten an Power Metal (teilweise aber auch an Norther), aber insgesamt überwiegt hier der Melodic-Death-Metal-Anteil.

„Soul Finder“ beginnt mit einer leisen, sich langsam aufeinander aufbauenden Geräuschkulisse, bis dann das Keyboard als erstes und anschließend der Gesang mit den restlichen Instrumenten einsetzen. Gerade hier klingt der Song nach Norther. Die Songstruktur an sich ist nicht besonders kompliziert, trotzdem klingt die Komposition schon ziemlich professionell und die Keyboardpassagen bringen die Abwechslung in das Lied. Was einem auch auffällt und was sich nicht weiter ändern wird, dass der Sound von Gitarre, Bass und Schlagzeug eher zusammenfallen, und dass Keyboard und Gesang klanglich am meisten im Vordergrund stehen. Gegen Ende kommt ein schönes Solo, aber auch das ist vom Keyboard.

„I Was In Hell“ fängt ähnlich mit noch fetzigeren Keyboards an, bei denen man erwartet, dass auch die restlichen Instrumente mit einem zügigen Tempo einsteigen, doch dem ist nicht so. Während die elektronischen Töne bereits Party machen, klingen die anderen Instrumente eher erhaben, erst nach fast einer Minute wird mehr geknüppelt. Mit einem herzhaften „Fuck“ wird überraschenderweise ein Gitarrensolo eingeleitet, auch später gibt es noch eins. Aber auch das Keyboard bekommt wieder seinen Soloanteil.

Alles in allem ist die EP schon ganz solide, mehr instrumentale Variation würde der Musik definitiv nicht schaden, aber da IVAN MILADINOV mit seinem Soloprojekt noch am Anfang steht, wird sich das mit Sicherheit noch einiges weiterentwickeln.

 

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