Mirrorplain - Path of Salvation
Mirrorplain-Path of SalvationGenre: Independent Hardrock
Label: Fastball Music
Veröffentlichung: 08.09.2017
Bewertung: Sehr gut (7/10)

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Die Band Mirrorplain ist eine sechsköpfige Gruppe, aus dem
nicht so schönen Finnentrop, im sehr schönen Sauerland! Gegründet wurde sie im Mai 2011 und überzeugt seitdem mit einer Mischung aus Hard-Rock und Heavy Metal. Bundesweit standen die Jungs bereits auf über 40 Bühnen (von klein bis groß) und brachten die Massen (oder die Grüppchen) mit ihrer Musik zum Toben! 2016 begannen Mirrorplain mit der Arbeit an ihrem Debütalbum welches am 08.09.2017 erschien. Seit 2017 stehen sie bei Fastball Music unter Vertrag. Seit September 2017 befinden sie sich auf Album Tour und fügten Jan Ackerschott als vollwertiges Mitglied an der Rhythmus-Gitarre hinzu.

Der erste Song „Fortune“ ist eher von der ruhigeren Sorte, den man getrost auch als Ballade bezeichnen kann. Er überzeugt mit echt beeindruckenden Vocals. Man hört dem Sänger gerne zu und er überträgt die Stimmung des Tracks auf den Zuhörer. Dazu die perfekt passende Melodie, die zwischenzeitlich durch die Gitarren etwas härter wird.

„Mirrorplain“ beginnt mit Keyboards, die später von den Klampfen und Drums begleitet werden. Sänger Christian Döring setzt diesmal seine Stimme etwas kräftiger ein. Hardrock at his best. Ab und an erklingen sogar Geigeneffekte, eine sehr abwechslungsreiche Nummer.

Mit „Salvation“ das erste Stück, das schon fast als Metalnummer durchgeht. Ein recht flottes Lied mit Doublebasses, eingängigen Riffs und Keyboards. Auch sehr unterhaltsam, könnte mir vorstellen, dass da auf der Bühne die Post abgeht. Schöne harte Nummer.

„Eternal Jack“ ist wieder ein ruhiges Stück, was in der Mitte mit Pianos überrascht und wo Sänger Christian Döring zeigt, wie gefühlvoll er singen kann. Der Song steht auf jeden Fall für Gänsehautmomente.

Mit „Reparation“ kommt die nächste Ballade mit rockigen Elementen. Sehr ruhige Nummer, wo man wohl bewusst auf die Härte verzichtet.

„Unsought“ fängt mit rhythmischen Gitarren an, die im Ohr hängen bleiben. Nach den einsetzenden Drums erklingen auch die wieder härtere Vocals. Für mich bis jetzt von den etwas schnelleren Tracks die überzeugendste Nummer.

„Angel without wings“ ist wieder ein schönes Stück, dass von den Keyboards im Hintergrund mit ihren eingängigen Melodien beherrscht wird. Der Song ist die Hymne des Albums, ganz klar.

Pianos und die sanften Vocals leiten „Tower of Babel“ ein. Auch eine schöne Midtemponummer, die zwischendurch aber hier und da doch etwas schneller/härter wird.

Abgeschlossen wird das Album mit dem Bonus Track „Jerz off“. Sehr Blues lastig, bei zwei bis drölf Bier fetzt die Nummer bestimmt noch mehr. Cooles Stück.

Das Fazit fällt absolut positiv aus. Sehr gute Scheibe, was durch die starken Vocals Pluspunkte sammelt. Musikalisch ist da auch nichts auszusetzen, spielen können in der Band alle, da braucht man nicht drüber zu diskutieren. Mehr Härte und Tempo würden „Mirrorplain“ insgesamt gut tun, aber alles in allem ist „Path of Salvation“ eine Empfehlung für alle Rock und Hardrock Fans.