XAEL - The Last Arbiter
XAEL-The LAst ArbiterGenre: Metal
Label: Test Your Metal Records
Veröffentlichung: 15.12.2017
Bewertung: Bombe (9/10)

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XAEL wurde von Nassaru (Joshua von Rapheumets Well und Enthean) gegründet und stellt verschiedene Künstler aus der Musikindustrie vor. Xael kombiniert Elemente aus Metal mit verschiedenen Orchestrierungen zu Klanglandschaften der Fantasie.

Dies ist eine Albumserie, die jeden Monat mit einem neuen Song aktualisiert wird!

Der Himmelgeist, der Wanderer, der Schatten der Zeit; er wird von vielen Namen genannt, aber für den Unsterblichen ist er verflucht, den Kosmos ziellos zu durchqueren, auf der Suche nach einem unerreichbaren Ziel. An ihn angekettet ist eine Bestie, ein Dämon aus der Antike, den der Unsterbliche als Erinnerung an seine Vergangenheit bewahrt.
Auf den Korridoren der Tymeer – Hauptstadt präsentiert der Unsterbliche seine scheinbar tiefgründige Doktrin, das „Compendium of Ethical Symbiosis“, das eine harmonische Art und Weise beschreibt, die verschiedenen Zivilisationen unter dem herrschenden Regime zu regieren, indem er Ideologien und Gesetze niederschlägt, wie den Wert von seiner Spezies.
Obwohl kurzzeitig unterhalten, weist der herrschende Rat von Tymeer die Weisheit des Wayfarer ab. Als er müde und moralisch degradiert durch die Stadttore kommt, wandert der Unsterbliche zusammen mit seinem heimtückisch angeketteten Dämon in die Einöde von Tymeer. Hier beginnt seine Reise.

Also begab ich mich ebenfalls auf die Reise mit „Apathy of the Immortal“. Nach kurzem Gitarren Intro und sanftem Gesang brettert der Song mit einem Urschrei und Blastbeats los, bevor man sich in ein melodisches Gewand kleidet. Immer wieder unterbrechen Growls die ruhigeren Parts, diese Abschnitte sind natürlich auch brutaler und schneller gestaltet. Das Ganze klingt sehr abwechslungsreich und macht echt Lust auf den Rest des Albums. Bei den langsameren Stellen erklingen Chöre und der Gesang von Sängerin Rei. Von „Apathy of the Immortal“ war ich doch sehr angetan.

Als zweiter Song folgt das Titelstück „The Last Arbiter“. Auch hier ein ruhiger Beginn, die Drums ertönen, bevor die Sache mal etwas wilder wird. Dann wieder etwas ruhiger, nun erklingt die tiefe dunkle Stimme von Nassaru. „The Last Arbiter“ verbreitet eine düstere Stimmung und kommt ruhiger rüber als „Apathy of the Immortal“.

„Watches of Xan“ dient mit seinen Chören und Trommeln wohl eher als Übergang zum nächsten Song „SRAI“. Auch „SRAI“ fängt gewohnt düster an, bis Drums und Klavier einsetzen. Der Song hat etwas Orchestrales an sich. Das Album besticht absolut bis zu diesem Zeitpunkt an Ideenreichtum und Abwechslung. Auch bei „SRAI“ fällt die Frauenstimme im Hintergrund immer wieder auf und gegen Ende hin dominiert der Growlgesang von Nassaru.

Das vorerst letzte Stück „In the Hollows of Pathos“ überrascht am Anfang mit Synthi Klängen, gefolgt von einer wilden Prügelei der Drums. Nassaru und Rei folgen dem Ganzen mit feinem cleanen Gesang, bevor Growls kurz dazwischenfunken.

Das ganze Album klingt wie eine geile Metalreise in 1001 Nacht, teilweise orientalisch, teilweise bestialisch. Man darf auf die nächsten Stücke gespannt sein, die sich wie ein Adventskalender durch die nächsten Monate ziehen wird. Ich freue mich auf alle Fälle, bald das nächste Törchen zu öffnen.

Auf dieser Seite könnt ihr euch über die neuen Songs informieren:

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