DEDPOOL - Lifecircle
DEDPOOL-LifecircleGenre: Groove Metal
Label: Boersma-Records
Veröffentlichung: 26.10.2018
Bewertung: Klasse (8/10)

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Als sich DEDPOOL gründeten und nach einem passenden Sänger suchten, hätten sie nicht damit gerechnet, dass bereits nach den ersten Bandproben schon klar war, den passenden Sänger gefunden zu haben. Kurze Zeit nach der offiziellen Bandgründung Anfang 2017 war die erste selbst produzierte Demo fertig, die ganz nach alter Schule auf Kassette sowie auf CD aus dem Kofferraum verkauft wurde.

Bereits am 06.05. gelang es der Band ihr Debütkonzert zu spielen und dabei stießen sie auf durchgehend positive Resonanz. Die Mischung aus groovenden Gitarren, stampfenden Drums und aggressiven Vocals, brachte DEDPOOL die Bezeichnung „Midtempo Groove Machine“.

Noch im selben Jahr folgte die Fertigstellung der Albumproduktion im hauseigenen Studio. Gemixt wird das Debüt von niemand Geringerem als Jacob Bredahl (Ex-Hatesphere) und das Mastern übernehmen Audio Siege aus Portland.

Fast genau ein Jahr nach der Gründung konnten DEDPOOL einen Plattenvertrag bei BOERSMA RECORDS unterschreiben. Bei diesem Label wird auch das Debütalbum erscheinen.

Hart stampfende Rhythmen und der dunkle, kratzige Gesang drücken „Lifecircle“ den Stempel auf. Hier und da wird gekonnt das Tempo verschleppt, ohne aber in den Tiefschlaf abzudriften. Es wird erfrischender Groove Metal gespielt.

Man hat das Gefühl, dass es schon das vierte oder fünfte Album der Jungs ist. Das Ganze wirkt abgeklärt und routiniert. Aber man sollte sich beim Anhören wirklich vor Augen führen, dass es ihr Debütalbum ist.

Auch beim Gesang wird variiert, mal etwas kratziger, dann rücken mal eher die dunklen Growls in den Vordergrund. Mit einer Gesamtspielzeit von knapp 45 Minuten bei zehn Songs ist man denke ich mal in einem guten Durchschnitt.

Mit „Lifecircle“ haben DEDPOOL auf jeden Fall einen sehr guten Start hingelegt. Bleibt zu hoffen, dass DEDPOOL ihrer harten Linie treu bleiben. Mein persönlicher Favorit auf dem Album ist „Stranger Self“, eine, wie ich finde, etwas härte Nummer mit mehr Growls. Aber das sollte jeder für sich selber herausfinden.

Als Fan im Bereich Groove Metal sollte man auf jeden Fall mal bei D wie DEDPOOL am CD-Regal haltmachen.