12 Jacket (3mm Spine) [GDOB-30H3-007}Genre: Death Metal
Label: 20 Buck Spin
Veröffentlichung: 01.02.2019
Bewertung: Sehr gut (7/10)

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OSSUARIUM sind eine noch junge Band aus Oregon und mit „Living Tomb“ haben sie Anfang des Jahres ihr Debütalbum veröffentlicht. Die Band ordnet sich dem Death Metal zu mit einer Vorliebe für Death Metal der späten 80er, frühe 90ern in den USA. Die Jungs hauen jedenfalls einen Schuss Black und Doom zu ihrer Mischung, sodass ihre Musik deutlich düsterer klingt als die von Genrekollegen.

Das Album wird von verzerrten Geräuschen eröffnet und geht dann in brechende Gitarren und ballerndes Schlagzeug über, so wie es sich gehört. Dennoch werden hier verschiedene Parts gespielt, sodass auch mal düstere Gitarrenmelodien zu hören sind und man nicht von einer durchgehenden Klangkulisse erschlagen wird. „Vomiting Black Death“ befindet sich da schon in langsamerem und drückenderem Fahrwasser. Hier kommen die Vocals von allen Songs am besten zur Geltung, da sie ansonsten vor allem dumpf im Hintergrund zu vernehmen sind, was sie eher zur Deko macht. Dennoch wirkt dieser Song durchaus etwas hektisch, sodass man von einem Part in den anderen geschleudert wird.
Bei „Malicious Equivalence“ gibt es noch einen interessanten Aufhorchmoment, da man stellenweise an „Death in Fire“ von Amon Amarth erinnert wird.

Alles in allem bieten die Jungs eine sehr solide Platte an, die sich super durchhören lässt, fast durchgehend zum Kopfnicken animiert und zwischendurch mit tollen Soli begeistert. An der einen oder anderen Stelle kann es schon mal eintönig klingen, aber Liebhabern dieser Klangwelten ist das sicherlich nicht so unglaublich wichtig.