Existence Has Failed 140x140Genre: Deathcore
Label: Self
Veröffentlichung: 04.02.2021
Bewertung: Klasse (7/10)

Bandcamp

EXISTENCE HAS FAILED haben lange auf ein Album warten lassen und stimmen dazu auch ein kleines bisschen andere Klänge an. Die EP aus 2015 Dreadful Eruption from an unknown World bewegte sich damals ganz klar im Slam-Bereich, wo hingegen das neue Album näher an dem Wahlgenre der Band ran kommt.

Das neue Album Birthrite ist wirklich richtig guter Deathcore geworden. Die Breakdowns kommen super zur Geltung, sind nicht nur „slammig“ geworden und die ruhigen Parts sind genau richtig gewählt. Bei „Rotten“ findet man direkt ordentlich abwechslungsreiche Gitarren-Parts. Der zum Albumtitel gehörende Song „Birthrite“ist wohl der abwechslungsreichste Song auf der gesamten Platte. Hier findet man sowohl Two-Step-Parts und Breaks mit melodischen Gitarrenklängen.

Bei „Prominence Burn“ kommt der Slam noch durch und der Break zum Schluss des Songs ist doch etwas heftiger als im Deathcore-Genre so üblich. Bockt auf mehr! Und dazu gibt es gleich danach bei „King of Destruction“ Pig Squeals vom allerfeinsten um die Ohren gehauen!

Gefühlt kann man sagen, dass das Album anfangs von entspannter Musik zu heftigerer wird. Falls der Aufbau der Songs so geplant war. Sehr gut! Ab „Jawbreaker“ nehmen dann langsam die Slams wieder ab, dafür hauen die Two-Steps-Parts gut rein. Bei „Race of Ruin“ fehlt leider das gewisse Etwas. Der Song existiert so auf der Platte… Weckt einen Anfangs auf und dann nimmt er doch schnell wieder ab und wirkt deshalb unfertig.

Das vorhandene Instrumental bei „Shadowcraft“ – hm nunja… Warum schmeißt man ein Instrumental auf ein Album, wenn es kein Intro ist? Ein bisschen BLEGH geht doch immer?

Mit dem letzten Song „Dead Dawn“ wird nochmal das komplette Potential an Deathcore rausgeballert. Die Gitarren zeigen nochmals schöne Parts, aber das Schlagzeug klingt leider auf der gesamten Platte sehr raus und sticht im Gegensatz zu den anderen Instrumenten etwas zu sehr.

Schlussendlich ist es ein gut produziertes Album, dass man gerne nebenbei laufen lässt. Hoffentlich hört man zukünftig mehr von EXISTENCE HAS FAILED!