BEHEMOTH – In Absentia Dei – 05.09.2020

2020 – Ein Jahr, das uns allen in Erinnerung bleiben wird. Jeder, der dachte, dass unsere Generation keine schweren gesellschaftlichen Krisen mehr wird überwinden müssen, wurde eines besseren belehrt. So gut wie alle Branchen mussten sich (zumindest zeitweise) umstrukturieren. Doch einige Geschäftsfelder waren härter betroffen als andere: Vor allem die Event-Branche kämpft ums Überleben. Künstler sitzen auf dem Trockenen, Clubs bleiben geschlossen oder müssen meist erneut schließen, falls die Maßnahmen doch mal gelockert wurden. So langsam finden die ersten Konzerte wieder statt, aber Abstand halten und verringerte Besucherzahlen lassen dieses prickelnde Gefühl einer LiveShow nicht wirklich aufflammen. Die Künstler versuchen schon nach Kräften das Beste aus der Situation rauszuholen. So haben bereits einige Bands Konzerte aus dem eigenen in die Wohnzimmer Fans gestreamt oder sie arbeiten an speziellem Merch, um dadurch Einnahmen zu generieren.

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„SMV und die Wilde 13“ – DEATH INJECTION (Interview)

Eine weitere Kapelle aus dem Underground in Mecklenburg-Vorpommern ist DEATH INJECTION. Die in Greifswald ansässige Band bedient mit ihrer Mischung aus knüppelhartem Death Metal und diversen melodischen Elementen eine Nische, die sich weder direkt in die eine oder die andere Schublade einsortieren lässt. Im September 2018 veröffentlichte die Band ihr Debütalbum „Victims Night“ und beackerte im Folgenden etliche Bühnen, unter anderem mit Bands wie DEBAUCHERY. Inzwischen laufen die Arbeiten am Folgealbum und man kann anhand der bodenständigen Aussagen definitiv ausmachen, das die Truppe sich selbst nur eine Mission auferlegt hat: Death Metal ballern, eine gute Zeit haben und in kollegialem Kreis die Szene voranbringen.

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