Algorithmus und Feuilleton – Generation YouTube

Das Internet. Unendliche Weiten. Ein Ort, an dem man sich sowohl Bilder von exorbitant dekadent lebenden Influencern [Link], Erwachsenenfilme [„Das hättet ihr wohl gerne!“],Fail-Compilations [Link], Katzenvideos [Link] und zum Einschlafen nach einem langen Kneipenabend Tutorials über die phonetische Kommunikation mit Giraffen in vier Dialekten ansehen kann [Link]. Doch ebenfalls existiert in diesem wunderbar skurrilen Sündenpfuhl an Nullen und Einsen eine Plattform, die seit Jahren Dreh- und Angelpunkt für die Karriere von Musikern ist. Nein, nicht Napster. Die Rede ist von YouTube. Ohne einen gepflegten YouTube-Kanal (neben allerlei mehr oder weniger wichtigen Social Media Kanälen) geht kaum was in der modernen Musiklandschaft. Spätestens seit dem Ableben des Musikfernsehens entwickelte sich das amerikanische Unternehmen zu einem professionell agierenden Konzern, der Stars in Windeseile hervorbringen als auch wieder ins Nichts verbannen kann.

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