DISCREATION - End Of Days
Discreation-End of days AlbumcoverGenre : Death Metal
Label : FDA-Records
Veröffentlichung : 29.09.2017
Bewertung : Bombe (9/10)

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Wo DISCREATION drauf steht, da ist Death Metal drin. Mit dem Titeltrack „End of days“ gibt es sofort ordentlich was auf die Mütze – oder soll ich lieber Fresse sagen?
Klassischer Death-Sound ist hier professionell verpackt.
Bei dem anschließenden „The blood mill“ möchte man den Mannen aus Hessen auch nicht im Dunkeln begegnen. Mit düsteren Riffs und den folgenden Doublebasses grollt ein böses Death-Gewitter auf einen zu.
Auch bei „Dark Possession“ wird man nicht geschont. Ausrasten ist dort vorprogrammiert. Sportlich gesehen würde ein Boxsack keine zwei Minuten gegen ein Fäustegewitter aushalten, sollte man im Rhythmus dagegen schlagen.
Bei „Let`s watch the world burn“ geht es am Anfang darum, erst mal wieder zu sich zu kommen. Die ersten Einheiten des Songs dienen hier zum Durchschnaufen. Hier klingt es teilweise wie ein wenig Black Metal, was sich aber ab der Hälfte wieder gehörig ändert.
Mit „El Magico“ ist auch die Zeit der Erholung vorbei. Manchmal kommen doch in einem Gedanken hoch, wo man sich fragt: Wie viele Arme hat wohl so ein Drummer?
Das ist schon eine echte Höchstleistung von Martin Engels.
„Invisible Front“ kommt sehr abwechslungsreich rüber. Sänger Marco Reitz bereitet einen mit seinen dunklen Growls auf die mehr melodischen Stellen des Songs vor.
Nachdem man sich zuvor verausgabt hat, kommen einem die Riffs der beiden Gitarristen David Hübsch und Sebastian Schilling doch recht bekannt vor. Einflüsse von Slayer sind unverkennbar, jedoch hat das Ganze seinen eigenen Stil.
Nun zum Königssong des Albums mit „The Pentagram“. Man hat von Anfang an das Gefühl, so muss sich Death Metal anhören. Da wird einem gezeigt, wo der Frosch die Locken hat. Auch Bassist Peter Frick darf sich hier austoben.
Das abschließende „Where all hope has been silenced“ bietet einen gelungenen Abschluss mit zum Teil hymnenhaften Gitarren mittendrin.

Fazit:
Hier wird wirklich abgeliefert. Man ist sofort beim ersten Zuhören begeistert. Dieses Album kommt ohne Umwege in die Kategorie : Unbedenklich empfehlbar!
Man darf gespannt sein, wie sich die neuen Sachen live anhören werden, weil das möchte man unbedingt sehen.